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JahreshauptĂŒbung der Freiwilligen Feuerwehr Reilingen 2013

Es ist kurz vor 14 Uhr am Samstagmittag, die Feuerwehrfrauen und -mĂ€nner steigen in die Einsatzfahrzeuge. In wenigen Minuten rĂŒcken sie aus zu ihrer JahreshauptĂŒbung. Noch wissen sie nicht genau, welches Szenario sie auf dem GelĂ€nde der Firma LĂŒtzel in der Carl-Zeiss-Straße erwartet. Helm aufsetzen, Handschuhe anziehen und schon kommt durch das FunkgerĂ€t die Meldung: “Übungsalarm fĂŒr die Feuerwehr Reilingen, Brand nach Verpuffung, eine Person unter Container eingeklemmt und eine Person hilflos auf Baukran.” Beim Einbiegen in die Carl-Zeiss- Straße sind schon der aufsteigende Rauch und das Feuer zu sehen. Gespannt blicken die Zuschauer auf die Feuerwehrleute. SchlĂ€uche werden ausgerollt, die AtemschutzgerĂ€te an die Masken angeschlossen und nach verletzten Personen gesucht. Das Kommando “Wasser marsch” wird mit erhobener Hand gegeben, dann strömen aus dem nĂ€chsten Löschfahrzeug weitere EinsatzkrĂ€fte. Damit die zahlreichen Zuschauer verstehen, was genau passiert, erklĂ€rt Kommandant Mike Supper die einzelnen Arbeitsschritte. “Wir nehmen an, dass durch eine Verpuffung ein Brand entstanden ist, dabei ist ein Container umgekippt, unter dem eine Person eingeklemmt ist. Ein Mitarbeiter, der gerade auf dem hohen Baukran arbeitet, steht unter Schock und kann nicht mehr alleine nach unten.” Der eine Trupp bekĂ€mpfe den Brand, ein weiterer Trupp habe einen Verletzten gerettet und die Mannschaft der Absturzsicherung rette den Mann auf dem Kran, wĂ€hrend mit schwerem RettungsgerĂ€t vorne der Container angehoben werde, um die eingeklemmte Person zu befreien. WĂ€hrend der Rettungsaktionen werden die Verletzten immer mit beruhigender Stimme von den RettungskrĂ€ften betreut. Außerhalb wird ein Platz eingerichtet, an dem die Geretteten fachkundig erstversorgt werden. “Mittlerweile ist Marius Katzenberger nach ausreichender Sicherung zu dem Patienten auf den Baukran gestiegen”, erlĂ€utert Mike Supper und zeigt nach oben. “Bei dieser Rettungsaktion ist die Eigensicherung der Feuerwehrleute besonderes wichtig, immer wieder sichert sich der Retter mit Haken, damit er vor einem Absturz geschĂŒtzt ist.” Nun sind auch die Blicke der Zuschauer noch oben gerichtet, wo in circa zehn Metern Höhe der unter Schock stehende Arbeiter einen Rettungsgurt angelegt bekommt und unter Sicherung des Feuerwehrmanns sicher auf den Boden gebracht wird. Bei der Übung hat die Feuerwehr gezeigt, wie vielseitig ihre Arbeit ist und dass sie durch gute Ausbildung und gute AusrĂŒstung den hohen AnsprĂŒchen in den EinsĂ€tzen gewachsen ist. BĂŒrgermeister Stefan Weisbrod hatte schon bei der Aufstellung des BĂŒrgermeisterbaums gesehen, wie viel in der Reilinger Feuerwehr steckt. “Die Reilinger und auch ich können sich sicher fĂŒhlen mit so einer Feuerwehr. Ich wusste es gleich, der Name ihres Kommandanten ist ihr Programm. “Supper”, machen sie so weiter”, sagte Weisbrod respektvoll. Auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Axel Schuh ĂŒberzeugte sich vom Leitungsstand der Wehr. “Es wurde ein sehr realistisches Szenario bei dieser Übung angenommen. Hierbei zeigte sich, dass die Reilinger Feuerwehr nicht nur sehr gut ausgestattet ist, sondern dass die Menschen mit der Ausstattung auch sehr gut umgehen und arbeiten können”, sagte Schuh. Nach dem Spiel des Spielmannszugs unter Leitung von Uwe Schuppel dankte auch der EigentĂŒmer des ÜbungsgelĂ€ndes, Markus LĂŒtzel, der Feuerwehr, die hier eine hervorragende Übung gezeigt hatte. Die Freiwillige Feuerwehr Reilingen bedankt sich auf diesem Wege nochmals recht herzlich bei Markus LĂŒtzel, der das GelĂ€nde fĂŒr die JahreshauptĂŒbung zur VerfĂŒgung gestellt hat, und fĂŒr die StĂ€rkung im Anschluss sorget. Text: Katrin Dietrich

Details zum Objekt

Standort: Carl-Zeiss-Str. Reilingen; Lagerplatz der Firma LĂŒtzel Bau GmbH
Status: Abgeschlossen
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